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Altes-Foto-Rathaus-mit-Brunnen-1482
Die Entstehung der Stadt Michelstadt

Der Entstehung von Michelstadt ging eine Besatzung durch die Römer im 1. Jh. n. Chr. voraus, mehr über die Entstehungsgeschichte finden Sie bei der Stadt Michelstadt
Vor allem die Erschließung des vorher noch undurchdringlichen Waldgebietes durch die Römerstraßen waren für die Erschließung des Odenwaldes von großer Bedeutung.
Michelstadt gehört zu den ältesten Siedlungen des Odenwaldes und war seit Ende des 5. Jahrhunderts n. Chr. unter fränkischer Herrschaft.
Durch eine Schenkung wurde Michelstadt zum Besitz von Einhard, einem Vertrauten Karls des Großen. Er ließ Anfang des 9. Jahrhunderts im Stadteil Steinbach die noch heute zu besichtigende "Einhardsbasilika" erbauten.
Im Jahre 819 vermachte er seinen Odenwälder Besitz dem Kloster Lorsch und beschrieb dabei recht genau die Grenzen der Mark Michelstadt. Mit Einhards Tod im Jahre 840 trat dann das Kloster Lorsch dessen Erbe an.
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Michelstadt-heute
Neuzeit und Gegenwart von Michelstadt
Im 17. Jahrhundert wurden die ersten Häuser außerhalb der schützenden Mauern errichtet. Als drittes Stadttor kam 1773 noch das Neutor hinzu. Im 19. Jahrhundert wurden die Tortürme nacheinander abgerissen. Im Jahre 1806 kam Michelstadt mit der Grafschaft Erbach zum Großherzogtum Hessen.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Eisenbahnlinie nach Darmstadt und Eberbach gebaut.
Dies brachte für Michelstadt einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Aus dem einstigen Ackerbürgerstädtchen mit all seinen Handwerkern und Händlern
entwickelte sich ein ansehnliches Gemeinwesen mit bedeutenden Industriebetrieben auf der Grundlage einer Jahrhunderte alten Eisenverarbeitung.
Seit dem Ende zweiten Weltkriegs erlebt die Stadt einen beachtlichen Aufschwung und Bevölkerungszuwachs. Neue und moderne Wohnungen wurden geschaffen. Zu den vorhandenen Arbeitsstätten kamen neue hinzu.
Kaugummi- und Kosmetik-Artikel von Weltruf werden heute in Michelstadt hergestellt. Auch eine Fertighausfabrik hat sich in der Stadt niedergelassen.
Sehenswürdigkeiten 
Rathaus-Michelstadt-HP-Pabst
Das weltbekannte historische
Stelzenrathaus errichtet im Jahre 1484
Das historische Rathaus in Michelstadt
Es gilt als eines der originellsten Fachwerkbauten Mitteleuropas, das durch einen unbekannten Baumeister errichtete Rathaus. Der trapezförmige Grundriss ist durch die Lage bedingt nötig, was dem Erbauer einige Schwierigkeiten machte und ihn zu einer ungewöhnlichen Lösung brachte.
Das an drei Seiten offene Untergeschoss wurde als Markt und Gerichtshalle genutzt, in dem darüber liegendem Ratssaal finden festliche Veranstaltungen statt.
Die am Giebel angebrachte Uhr stammt aus dem alten Tor der Stadtbefestigung, das Erbauungsjahr steht auf den Träger der Nordtraufe, die Jahreszahl die sich an der Marktplatzfront befindet wurde erst nachträglich 1903 hinzugefügt.
Die Geschichte des Rathauses hat schon zahlreiche Architekten, Bauforscher und Historiker bemüht, doch die Herkunft des Erbauers bleibt bis heute unbekannt.
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Michelstadt-Stadtkirche-HP-Pabst
Die Michelstädter Stadtkirche,
erbaut um 1537
Die Stadtkirche
Die zweite bedeutsame Stätte Michelstadts ist die Stadtkirche. Der Bau wurde 1461 begonnen und mit dem Kirchturm 1537 beendet.
In der Michelstädter Schenkungsurkunde aus dem Jahr 815 wird ausdrücklich eine in der Mitte des Ortes gelegene, hölzerne Kirche erwähnt.
Diese stammte vielleicht aus den ersten Jahren der Christianisierung. Einhard ersetzte diese Kirche durch einen Steinbau, der im Jahre 821 geweiht wurde.
Aus Fundamentresten konnte man feststellen, dass diese Steinkirche mehrmals erweitert wurde, bevor im 15. Jahrhundert die heutige spätgotische Stadtkirche an ihre Stelle trat. Das Glockenspiel der Stadtkirche verdanken wir einer Spende des Gerbermeisters Georg Friedrich Braun, der 1830 in Michelstadt geboren wurde und in die Vereinigten Staaten auswanderte. Während des 2. Weltkrieges mussten die Glocken leider abgegeben werden. Seit Weihnachten 1958 lassen sie wieder viermal täglich ihre Melodien erklingen, und zwar um 7:30, 11:30, 15:30 und um 19:30 Uhr.
Schloss-Michelstadt-HP-Pabst
Das Michelstädter
Schloss mit Burggraben
Alte Kellerei, ehem. Michelstädter Burg
Die Michelstädter Burg gilt als Keimzelle des alten Michelstadt. Wahrscheinlich befand sich hier der Edelhof des fränkischen Königsgutes, das im Jahr 741 erwähnt ist.
Vielleicht hatte Einhard in Diensten von Kaiser Karl dem Großen diesen Edelhof kennen gelernt, da bei der Schenkung der Mark Michelstadt an Einhard sein eigener Wunsch eine entscheidende Rolle gespielt hat.
Als er 828 nach Seligenstadt übersiedelte, blieb ihm der Besitz im Odenwald als Einnahmequelle erhalten.
In den Annalen des Klosters Lorsch, das im Jahre 840 das Erbe von Einhard angetreten hatte, lesen wir im 10. Jahrhundert, dass Abt Gerbodo (951-972) im Castellung Michlinstat ein steinernes Haus baute.
Es kann angenommen werden, dass der einstige Königshof zu dieser Zeit bereits ein befestigter Stützpunkt war.
Die Art der Steinbearbeitung am Mauerwerk der Nordseite (dem sogenannten Storchenwinkel) mit den lagenweise geschichteten großen und kleinen Steinen lässt darauf schließen, dass diese Mauer aus jener Zeit stammt.

Diebsturm-komplett
Der „Diebsturm“,
erbaut um 1344
Der Diebsturm
Der so genannte Diebsturm aus dem 13. Jahrhundert liegt im westlichen Teil des Speicherbaues der Burg Michelstadt und gehörte vermutlich zum Burgfried der vorfränkischen Burg in Michelstadt.
Den Namen trägt er, weil er als „Kerker des Centgerichts“ diente. Die Mauern des unteren Stockwerks waren vollständig geschlossen und Gefangene mussten daher vom Stockwerk darüber mit einem Seil in diesen Raum hinabgelassen werden.
Die Stützmauern zum Diebsturm hin stammen aus dem späten Mittelalter und weisen große Ähnlichkeiten zur Außenmauer der Kernburg an der Burg Breuberg auf.
In etwa zehn Metern Höhe wurde ein antikes römisches Reliefbild des Gottes Merkur vermauert. Heute befindet sich dort aber nur noch eine Kopie, denn das Original ist im ersten Stock des Odenwaldmuseums ausgestellt.
1793 stürzte der Turm ein und wurde 1972 von der Stadt Michelstadt wieder instandgesetzt.
Mit einem Aufbau versehen und an den Wehrgang angeschlossen wurde der Turm begehbar gemacht.
Michelstadt-Einhardsbasilika
Die „Einhardsbasilika“, erbaut um 820
Die Einhardsbasilika
Die Einhardsbasilika gehört zu den wenigen gut erhaltenen Denkmälern karolingischer Baukunst in Deutschland. Einhard, Berater und Biograph Karls des Großen, erhielt von dessen Sohn, Ludwig dem Frommen, für seine Verdienste 815 die Mark Michelstadt als Geschenk.
Nach dem Tod Einhards 840 fiel die Mark Michelstadt an die Reichsabtei Lorsch, die in Steinbach ein Nebenkloster mit Benediktinern einrichtete.
In der Folgezeit diente die Probstei als Nonnenkloster, als Hospital und danach schließlich als Lagerraum.
Dem fortschreitenden Verfall der Basilika wirkte man seit 1968 entgegen.
Wenige Meter südöstlich der Basilika steht ein kleines Steinmodell, das dem Besucher den von Einhard entworfenen, ursprünglichen Bau veranschaulicht.
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Besichtigungen möglich nach Voranmeldung bei der Stadt Michelstadt
Englischer-Garten-Seerosenteich-mit-Boot
Der Seerosenteich im englischen Garten
Der englische Garten in Eulbach
Der 400 Hektar große Englische Garten, der 1802 gegenüber vom Jagdschloß Eulbach angelegt wurde, ist eine einzigartige Verbindung zwischen Park, Ausgrabungen des römischen Limes und vorbildlichem Tierfreigehege. Die romantischen Wanderwege laden zum Spazieren und Entdecken ein.

Für Familien mit Kindern sind der Spielplatz und die Wildgehege besonders interessant. Hier können auch Wisente und Muffelwild sowie Rot - , Dam - und Schwarzwild beobachtet und – mit der nötigen Vorsicht - auch gefüttert werden. Futter kann im Park gekauft werden.
Der Park zeichnet sich auch durch eine Vielfalt an Pflanzen aus. Man findet u.a. die Weymoutskiefer, den Spitzahorn, die Nordmanntanne, den Lebensbaum, Sommer - und Winterlinden, Ebereschen, den Mammutbaum, Lärchen und Tulpenbäume.
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Schloss-Fuerstengrund-HP-Pabst
Schloss Fürstenau
Schloss Fürstenau
Zum Schutz seiner Besitzungen erbaute seinerzeit Kurmainz eine Wasserburg, welche im Jahre 1317 erstmalig als „Castrum Furstenawe“ erwähnt wird und wohl gegen 1250 erbaut wurde. Im Jahre 1355 verkaufte Kurmainz das Wasserschloss Fürstenau an die Erbacher Schenken, die zu jener Zeit ihre Vormachtstellung im Odenwald immer mehr ausbauten.
Von der alten Burg sind die beiden nördlichen Türme noch erhalten, die südlichen wurden durch den heutigen Roten Turm (1532) und den Uhrturm ersetzt.
Graf Georg II. (1548-1605) erbaute im Jahre 1588 den einzigartigen Schmuckbogen, welcher das ursprüngliche Tor mit Zugbrücke ersetzte.
Das Schlossensemble ist eine sehenswerte Aneinanderreihung verschiedener Baustile, die Grenzfestung und Wasserburg stammen ca. aus dem 13. Jahrhundert.
Die Baustile des Schlosses variieren vom gotischen Nordteil der Burg, bis hin zum Renaissance-Stil des gigantischen Torbogens. Über das zierliche barocke Kavaliershaus an der Mümling, und dem westlich an die Wasserburg angrenzenden klassizistischen Wohntrakt „Neues Palais“ (1810 - 1811) bis hin zum Spätbarocken-Stil der Orangerie im Schlosspark. Heute zählt die gesamte noch bewohnte Schossanlage mit zu den schönsten deutschen Burgen und Schlössern.
Burg-Reichenberg
Schloss Fürstenau
Schloss Reichenberg
Das aus dem 14. Jahrhundert stammende Schloss wurde bis in's 18. Jahrhundert von den Erbacher Grafen bewohnt.
Umfangreiche Restaurierungen starteten bereits im 19. Jh. und im Jahr 1926 ging es in Privatbesitz über. Seit 1979 leben, arbeiten und beten Mitarbeitende der ökumenischen Kommunität OJC e.V. aus dem Schlossberg.
Nicht nur das Café mit seinem unvergleichlichen Panoramablick, sondern vor allem zahlreiche Veranstaltungen und Schloßführungen machen das Schloß zu einem reizvollen Ausflugziel.
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Breuburg-auf-dem-Berg
Eine der besterhaltenen mittelalterlichen Burgen: die Burg Breuberg
Die Burg Breuberg
Sie gehört wegen ihres guten Erhaltungszustands zu den eindrucksvollsten Burganlagen in Südhessen bzw. im Odenwald.
Der älteste Teil der Burganlage aus dem 12. Jahrhundert ist der etwas verschobene rechteckige Grundriss der Hauptburg mit Resten des Burggrabens und der Ringmauer, der quadratische Bergfried mit Buckelquadern und das Säulenportal am Torbau der Kernburg.
Unter den Grafen von Wertheim und später den Grafen von Erbach wurden mehrere Umbauten vorgenommen.
So entstand Ende des 14. Jahrhunderts das Vorwerk mit doppeltem Vortor, das ursprünglich mit einer hölzernen Zugbrücke versehen war, die im Jahre 1812 durch eine Steinbrücke ersetzt wurde.
Die vier mächtigen Geschütztürme wurden zwischen 1480 und 1507 erbaut. Aus dieser Zeit stammt auch der 'Spottkopf', im Volksmund 'Breilecker' genannt, zu finden am Torbau der Vorburg über der Steinbrücke.
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Schloss-Lichtenberg
Schloss Lichtenberg auf einer Bergkuppe über Fischbachtal
Schloss Lichtenberg
An der gleichen Stelle wie bereits im 12. Jahrhundert die Grafen von Katzenelnbogen wurde das Schloss Lichtenberg ab dem Jahr 1570 gebaut. Stolz erhebt sie sich auf einer bewaldeten Bergkuppe und bietet einen weiten Rundumblick.
Nach Voranmeldung oder bei speziellen, festgelegten Terminen kann das Schloss besichtigt werden.
Das Schloss kann für Hochzeiten und Feierlichkeiten gemietet werden.
Einen Veranstaltungskalender und weitere Informationen finden Sie unter untenstehendem Link.
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Burg-Rodenstein-Ansichten-HP-Pabst
Die Burgruine Rodenstein

Die Kernburg wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut und später erweitert.
Seit dem Tod des Adams von Rodenstein im Jahr 1635 blieb die Burg unbewohnt. Die Holzbalken und behauenen Mauersteine waren damals ein begehrtes Gut, das im Laufe der Zeit abhanden kam und die Burg dem Verfall preisgab. Im Laufe des 20. Jh. wurde die Burgruine restaurativ gesichert und in ihren jetzigen Zustand versetzt.
Seit Mitte des 18. Jahrhunderts sollen in der Nähe der Burg Gespenster gesichtet worden sein. Es geht die Sage um, dass ein Geisterzug unter Führung des wilden Rodensteiners den Beginn eines bevorstehenden ungewöhnlichen Ereignisses oder großer Kriegzüge zu nächtlicher Stunde schon ein halbes Jahr vorher erhebt und mit großem Getöse durch die Lande streift. Das haben viele Hunderte gehört.
Die Landschaft um die Burgruine ist ein schönes Ziel für Spaziergänger und geschichtlich Interessierte. Überall sind bebilderte Informationstafeln aufgestellt, die vom Verein der Freunde der Burg Rodenstein platziert wurden.
Zum Abschluss einer Wanderung zur Burgruine ist die Einkehr beim Hofgut Rodenstein empfehlenswert.
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 Hofgut Rodenstein 
Burg-Hirschhorn
Die Burg aus dem Jahre 1350 wird noch heute bewirtschaftet
Burganlage Hirschhorn bei Heidelberg
Wer einen Ausflug zu den vielen Sehenswürdigkeiten Heidelbergs plant, kann hier einen interessanten Abstecher machen und hoch über dem Neckartal gepflegt speisen, bei günstiger Witterung auch auf einer großzügigen Terasse.
Die Besichtigung der Burg aus Sandstein ist jederzeit möglich.
Sie wurde in den Jahrhunderten nach Erbauung der ersten Befestigung um 1350 schrittweise ausgebaut und erweitert.
Daher sind hier die unterschiedlichsten Baustile, von früher Gotik bis zur Renaissance, vereinigt.
Da die Burg in der Neuzeit niemals systematisch zerstört wurde, hat man einen weitgehend unverfälschten Eindruck einer ausgedehnten und großzügig gebauten Ritterburg an der Wende zur Neuzeit.
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Museen 
Elfenbeinmuseum-Erbach-Die-tanzenden-Elfen
Die „Tanzenden Elfen“ von
Otto Glenz, um 1900
© Elfenbeinmuseum
Deutsches Elfenbeinmuseum in Erbach
Der kunstsinnige Graf Franz I. zu Erbach-Erbach führte 1783 nach einer ausgedehnten Kavalierstour durch Europa die Elfenbeinschnitzerei im Odenwald ein.
Dies ist der Hintergrund für ein Spezialmuseum, in dem eine Fülle kostbarer Kunstwerke vom Mittelalter bis heute zu sehen sind.
Sie stammen aus Europa, Asien, Afrika und Grönland, eine eigene Abteilung befasst sich mit den Höhen und Tiefen des Elfenbeingewerbes im Odenwald.
Den besonderen Reiz der neu konzipierten Ausstellung bilden die zahlreichen Bühnenwelten, die den Themen der Kunstwerke entsprechend gestaltet sind.
Auf diesen kleinen Bühnen mit raffinierter Ausstattung und ausgefeilter Beleuchtung erwachen die Figuren zu einem ganz eigenen Leben. An der Museums-Werkbank werden den Besuchern Materialien, Werkzeuge und Verarbeitungstechniken vorgeführt.
Das Elfenbeinmuseum zieht zur Zeit um in das Erbacher Schloß. Die Neueröffnung ist für Mitte 2016 geplant.
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Schloss-Erbach-Zweites-Antikenzmmer
© Betriebsgesellschaft Schloss Erbach GmbH
Johannes Kessel
Die Gräflichen Sammlungen im Schloss Erbach

Hinter den dicken Mauern des Erbacher Schlosses mit seiner neobarocken Fassade scheinen die Uhren stehen geblieben zu sein.
Die Besucher werden durch die einzigartigen Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach, deren Grundstein Graf Franz I. zu Erbach - Erbach (1754 – 1823) legte, geführt.
Sehen und erleben Sie den Rittersaal mit den zahlreichen originalen Rüstungen und mittelalterlichen Waffen. Die Waffenkammer mit der großen Kollektion kunsthandwerklich hervorragend gearbeiteter Schusswaffen. Die Hirschgalerie mit einer außergewöhnlichen Sammlung kapitaler Geweihe.
Die Römischen Zimmer mit originalen antiken Skulpturen – darunter die weltbekannte Büste Alexander des Großen.
Das Chinesische Zimmer mit kostbarer ostasiatischer Keramik, den Grünen Salon mit der umfangreichen Sammlung antiker griechischer und süditalienischer Vasen und weitere Repräsentations - und Privaträume der gräflichen Familie.
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Für Kinder werden spezielle Führungen angeboten, mit Verkleidung mehr Infos ...
Nachtführungen für Erwachsene oder Kinder Mehr Infos ...
Spielzeug-Museum-Michelstadt-2
Eingang des Odenwald- und Spielzeugmuseums
Das Odenwald- und Spielzeugmuseum
Die Sammlung des Odenwaldmuseums besteht seit 1910 und wird präsentiert in der um 1517 errichteten Alten Kellerei, ehem. Burg Michelstadt.
Die Darstellung der Regional - und Stadtgeschichte beginnt mit vor - und frühgeschichtlichen Exponaten. Verschiedene Modelle und Steinmetzarbeiten dokumentieren die einstige Anwesenheit der Römer im Odenwald.
Eine Abteilung ist der Entwicklung der Mark Michelstadt zur Grafschaft Erbach gewidmet.
Unterschiede in der Wohnkultur werden beim Betrachten eines Barock - und eines Biedermeierzimmers sowie den Nachbildungen einer Bauernküche, einer Bauernstube und einer Odenwälder Kammer deutlich.
Weitere Ausstellungsschwerpunkte sind die Darstellung der landwirtschaftlichen Arbeitswelt, der Waldarbeit und des Handwerks mit Geräten, Maschinen und Produkten. Außerdem können Arbeiten von Künstlern aus Michelstadt und Erbach besichtigt werden.
Darunter befinden sich auch Bernsteinarbeiten des bekannten Odenwälder Künstlers Jan Holschuh.
Das ebenfalls im Odenwaldmuseum untergebrachte Spielzeugmuseum bietet eine umfangreiche Sammlung historischer Spielsachen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Vielzahl von Puppenstuben, Puppenküchen und komplett eingerichteten Puppenhäusern sowie Herden und Kaufläden aus der Zeit von etwa 1880 bis 1940. Dazu werden Puppen in allen Größen und aus den verschiedensten Materialien präsentiert.
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sowie den aktuellen Flyer als
PDF
Struwwelpeter
Der Struwwelpeter,
Illustration von Fritz Kredel
Der Struwwelpeter
Fritz Kredel ( * 8. Februar 1900 in Michelstadt / Odenwald; † 12. Juni 1973 in New York) war ein deutscher Grafiker und Illustrator.
Er studierte an den Technischen Lehranstalten Offenbach in der Abteilung Kunstgewerbeschule (der heutigen HfG Offenbach) bei Prof. Rudolf Koch Typografie und Grafik. Sein Werk ist typisch für die traditionellen Tendenzen in der Offenbacher Schule zu dieser Zeit. Diese Linie behält er auch nach seiner Emigration 1936 in die USA bei.
Obwohl in Deutschland erfolgreich gelingt ihm erst der Durchbruch in New York. Unter anderem für die Reihe Insel - Bücherei.
Eine Sammlung seiner Werke befindet sich ebenfalls im „Odenwald- und Spielzeugmuseum“ in Michelstadt, Einhardspforte.
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Museeumsmuehle-Michelstadt
Die Museumsmühle wurde 1420 erbaut
Die Museumsmühle Michelstadt
Es handelt sich um ein technisches und kulturgeschichtliches Kleinod, sie ist die einzigste noch funktionsfähige historische Getreidemühle dieser Region.
1981 wurde die Mühle am alten Standort Nieder - Kainsbach abgerissen, das Inventar wurde in einem Zeitraum von 12 Jahren in der Schloss - Kellerei wieder aufgebaut. Das rund 200 Jahre alte Mahlwerk mit seinen drei Mahlgängen ist noch voll funktionsfähig, allerdings erfolgt heute der Antrieb nicht mehr über das Wasserrad sondern über einen Elektromotor.
Besucher können sich hier gemahlenes Mehl und rustikales Mühlenbrot im Musemsladen kaufen. Die Museumsmühle ist für Besucher in den Sommermonaten zur Besichtigung geöffnet.
Virtueller Rundgang durch die Mühle Mehr Infos ...
Lichtigfeld-Museum-Michelstadt2
Die Jüdische Synagoge, erbaut 1791
Dr. Lichtigfeld Museum Michelstadt
Die Synagoge ist eine der wenigen Jüdischen Gotteshäuser, die in Südhessen nach der nationalsozialistischen Judenverfolgung erhalten geblieben sind. In der „Reichskristallnacht“ vom 9. November 1938 wurde der Innenraum völlig verwüstet, das Bauwerk selbst blieb unversehrt.
In den Nachkriegsjahren wurde die Synagoge renoviert, in den wiederhergestellten Räumen wurde das Jüdische Museum eingerichtet. Ausgestellt sind Kultgegenstände, Archivalien und Fotoreproduktionen, welche die Erinnerung an die früheren jüdischen Mitbürger wach halten sollen. Die Sammlung gibt Einblicke in die religiösen, sozialen und politischen Verhältnisse der Odenwälder Juden der vergangenen Jahrhunderte.
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Motorrad-Museum-Michelstadt
Das Motorradmuseum in Michelstadt
Motorrad Museum Michelstadt
Hier werden überwiegend Fahrzeuge der Wirtschaftswunderzeit, aber auch Motorräder der 20er und 30er Jahre ausgestellt.
Das Museum zeigt ein Stück Zeitgeschichte über die Wiedermotorisierung der Nachkriegszeit. Zu sehen sind einige Vorkriegsmaschinen, die im Straßenbild nach 1945 noch zu finden waren, und vor allem die schönen Motorräder, Mopeds und Motorroller der tollen 50er Jahre.
In einem gemütlichen Raum, der mit Möbeln aus der Nierentischzeit ausgestattet ist, können bei Benzingebabbel Erfahrungen mit alten Maschinen und gute Tipps zur Restauration eines alten Motorrades ausgetauscht werden.
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Roemisches-Bad-Innenansicht
Das Römerbad Innenansicht
Römerbad bei Würzberg
Das Römerbad ist der Rest eines römischen Numeruskastells an der älteren Odenwaldlinie des Neckar-Odenwald-Limes.
Das gesamte Gelände ersteckte sich über eine Fläche von etwa 6.000 Quadratmetern und entspricht somit der typischen Größe eines Numeruskastells im Odenwald.
An den Resten der Grundmauern lassen sich noch die Umrisse des ehemals vorhandenen Kaltbades, Laubades, des Schwitzraumes und des Heizraumes erkennen.
Das Römerbad ist eines der Ziele auf dem Limeswanderweg.
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Roemische-Ausgrabungen-Haselburg
Freilichtmuseum Haselburg

Unter den rund 300 in Hessen bisher bekannten römischen Villen ist die „Haselburg“ bei Hummetroth eine der größten Anlagen.
Ihren Namen erhielt sie von den Haselbüschen, die auf den verfallenen Mauern wuchsen.
Durch Ausgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen wurde zwischen 1979 und 1985 das Herrenhaus freigelegt und anschließend rekonstruiert.
Der römsche Gutshof entstand wohl im zweiten Viertel des 2. Jahrhunderts n. Chr., als das Hinterland des Limes als gesichert angesehen werden konnte.
Sein Ende fand der Hof, wie die anderen römischen Siedlungen im rechtsrheinischen Gebiet um 260 n. Chr., als unter Ansturm germanischer Stämme der Limes aufgegeben und die Grenze an den Rhein zurückverlegt wurde.
Jedes Jahr findet im Juli der beliebte
 Römermarkt 
statt.
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Museum-Veste-Otzberg
Die stolze Veste Otzberg
Museum Veste Otzberg
Weithin sichtbar liegt auf einem vulkanischen Basaltkegel die malerische Ortschaft Otzberg-Hering. Das „Burgmuseums“ als Dauerausstellung. Als Schwerpunkt wurde in den Großvitrinen des Museums eine „Zeitstraße“ installiert, welche den Beginn der Geschichte zur Veste Otzberg ab dem Jahr 766 bis zum herzoglichen Forstamt mit Förster Stendal um 1900 aufzeigt. Dargestellt werden markante Ereignisse und wichtige Punkte der Entwicklungsphase in diesem Zeitraum.
Lebensgroßen Puppen lassen die dargestellten Szenen lebendig wirken und die entsprechenden Exponate sind wie selbstverständlich eingebunden, sodass sie nicht
als einzelne Ausstellungsstücke herausstechen, sondern ein ganz natürliches Bild der jeweiligen Zeitphase widerspiegeln. Über erklärende Monitore versteht der Besucher die Zusammenhänge und wird auf seinem Weg auf der „Zeitstraße“ mit Informationen und Bildern von Vitrine zu Vitrine begleitet. Auch Einzelexponate, die vom Museum Michelstadt und einigen privaten Sammlern als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt wurden, werden hier und in anderen Räumen präsentiert.
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Attraktive Veranstaltungen locken Besucher aus nah und fern an,
 Feste und Märkte 

Automuseum-Ladenburg-Frontseite
Schöne Oldtimer im Carl-Benz Museum
© Autommuseum Dr. Carl Benz
Das Automuseum in Ladenburg

Dieses Museum ist dem Automobilpionier Dr. Carl Benz gewidmet.
In den Hallen der alten Benz Fabrik C. Benz Söhne, in der Carl Benz selbst arbeitete werden die Exponate in offener und großzügiger Atmosphäre gezeigt.
Die Zeitzeugen dieser mobilen Vergangenheit sollen den Menschen der Neuzeit greifbar nahe bleiben, so als ob die vergangenen Jahrzehnte nur ein Moment gewesen wären.
Im Dr. Carl - Benz - Museum lesen Sie Geschichten als Dokumente einer Epoche, die durch bewegte Räder die Schnellebigkeit unseres Jahrunderts bestimmten.
Ein Muss für alle Fans von Oldtimern!
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